Geschichte des Museums

Das Imkereimuseum in Stróże besteht seit 1977. Es wurde von Anna und Janusz Kasztelewicz - Inhabern des Bienenzuchtunternehmens "Sądecki Bartnik"- gegründet. Der Zweck dieser Initiative war, das wenig bekannte Wissen über Bienen und die Imkerei auf eine klare und einfache Art und Weise zu verbreiten. Auch Menschen, die über Bienen lediglich wissen, dass diese Insekten Honig herstellen, sollten angesprochen werden.

Im Mai 2000 wurde von einem bekannten Krakauer Bienenzüchter - Bogdan Szymusik, eine Sammlung von Bienenstöcken gekauft, die eine Grundlage für die gegenwärtige Ausstellung des Museums bilden. Dank der Initiative von Anna und Janusz Kasztelewicz ist die ganze umfangreiche Sammlung der Bienenstöcke zu besichtigen, und Bogdan Szymusik wurde zu einem ehrenamtlichen Kustoren des Museums.

Die Inhaber von "Sądecki Bartnik" haben die Sammlung um weitere Exponate bereichert, und bieten den Touristen auch andere Attraktionen an. Die Sammlung umfasst zur Zeit über 100 Bienenstöcke; darunter Klotz-, Figural-. Einbau-, Rahmen-, und auch Halmstöcke.

Besonders sehenswert sind: ein Klotzbienenstock für fünf Bienenfamilien - genannt König -und der Einbaustock "Dzierżona". Beide stammen aus dem Jahr 1822 und sind im Register des nationalen Kulturgutes eingetragen. Zur Sammlung gehören auch ein Rarität - besonders für Bienenzüchter-, und zwar der erste Rahmenstock der Welt, genannt nach dem Erfinder - "Hubners Bienenstock". Bewundernswert sind die Figuralstöcke, vor allem der Heilige Ambrosius (Schutzpatron der Bienenzüchter) und "Teufel". Ohne diese Bienenstöcke kann man sich einen guten Bienenstand kaum vorstellen, denn nach dem Volksglauben haben sie die Bienen und den Bienenzüchter vor Unglück geschützt.
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Es gibt auch zwei afrikanische Bienenstöcke, erworben bei einem Besuch der Republik Südafrika. In Ausstellungshütten, die aus echten Teilen rekonstruiert worden sind, kann man eine hervorragende Sammlung von Geräten sehen, die für die Imkerei benötigt werden. Darunter ist eine echte Rarität, die Honigschleuder "Miodarka Hruśki" - die erste Honigschleuder der Welt, die für nur ein Honigpflaster bestimmt ist. Interessant sind auch die Imkerpfeifen, alte Honigschleudern und Schachteln für die Zucht der Bienenköniginnen.

Den Museumsbesuchern steht auch ein Führer zur Verfügung, der über die Bienenzuchtgeschichte und die Anwendung der einzelnen Geräte höchstinteressant zu erzählen weiss. Die Ausstellungen umfassen auch andere Haushaltsgeräte, die für das tägliche Leben einer Bauerwirtschaft notwendig waren. All das bildet die einzigartige Atmosphäre eines Freilichtmuseums.muz_4_sm(1) Die Museumsbibliothek (momentan im Bearbeitung) enthält eine reiche Sammlung alter und seltener Bücher über die Bienenzucht. Die Büchersammlung wird bald den Besuchern und den Bienenzüchtern in einem neu eingerichteten Leseraum zur Verfügung stehen.

 

muz_5_sm(1)Auf dem Museumsgelände steht noch ein mehrere Meter langer Bienenstock -der "Karpacka Barć Milenijna" - der größte Bienenstock in Polen, der im Buch der nationalen Kulturgüter und im Buch der Rekorde eingetragen ist. Rund um das Museum erstreckt sich der malerische "Zarembowies Park", mit zahlreichen Naturdenkmälern, wo Freilichtmalerei und das Fotografieren organisiert werden können.

Jedes Jahr, am ersten Julisonntag, findet im Museum eine Freilichtveranstaltung statt, genannt "Biesiada u Bartnika". Bei dieser Gelegenheit kann man an Vorträgen und Diskussionen zu Themen teilnehmen, die sich mit der Biene und der Bienenzucht beschäftigen. Ausserdem kann man eine echte Honigernte sehen, Honig und andere schmackhafte Gerichte aus der regionalen Küche genießen. All das in Begleitung von Volksmusik und Kabarettaufführungen. Das Treffen "Biesiada" gewinnt vom Jahr zu Jahr immer mehr an Beliebtheit.

Die Betreiber des Bienenzuchtmuseums in Stróże sorgen stets für die Verbesserung ihrer Leistungen und die Bereicherung des touristischen Angebots. Den Museumsbesuchern stehen somit alle Attraktionen zur Verfügung. Bestellungen sind jedoch möglich.

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